Skoliosetherapie nach Schroth

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Eine Skoliose ist ein Verkrümmung der Wirbelsäule, die in verschiedenen Abschnitten der Wirbelsäule auftreten kann. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und müssen im Befund ermittelt werden. Somit steht vor dem Beginn der Therapie immer ein ausführlicher Befund, er dient zur Statuserhebung und Verlaufdokumentation. In der Therapie entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein gezieltes, auf ihre Beschwerden abgestimmtes Übungsprogramm, dazu gehören Dehn- und Kräftigungsübungen für geschwächte, beziehungsweise überdehnte Muskelpartien, dreidimensionale Übungen, Unterstützt durch gezielte Atemgymnastik.

Eine Skoliose, die einen Krümmungswinkel kleiner als 20 Grad aufweist (Cobbwinkel), kann sehr gut physiotherapeutisch behandelt werden. Die Übungen haben zum Ziel, die Rumpfmuskulatur gezielt zu stärken und durch Dehnübungen die verkürzte Muskulatur auf ihre normale Länge zu bringen und dadurch die Wirbelsäule zu stabilisieren.

Bei Kindern befindet sich die Wirbelsäule noch im Wachstum. Oft verformt sie sich gerade während der Wachstumsschübe vor und in der Pubertät. Diese Verformung kann rasch entstehen, denn sobald sich die Wirbelkörper auch nur ein wenig verschoben haben, geraten die Muskeln ins Ungleichgewicht. Die Kräfte, die auf die Wirbelsäule wirken, verteilen sich ungleichmäßig – das fördert wiederum die Verkrümmung. Der Prozess kann sich also selbst verstärken. Unter Umständen bildet sich so aus einer leichten Skoliose innerhalb weniger Monate eine schwere Verformung.

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